Dass man nicht unbedingt bei den "Grünen" sein muss, um etwas für Naturund Artenschutz zu tun, zeigt folgende Geschichte:

Als ich im Frühsommer 2007 den Bunker Grenzstraße übernahm, wunderte ich mich über die vielen "Schwalben", von denen sich mitunter einige in den Bunker verirrten - und befreit werden mussten.

Bevor 2010 größere Umbauarbeiten anstanden, habe ich mich erkundigt, was das für Vögel sind. Es waren “Mauersegler”.

Im weiteren Verlauf habe ich mich an fachkundige Stellen gewendet. Sponsoren begeistert, selbst gespendet und Zuschüsse beantragt, so dass eine Artenschutzmaßnahme im Wert von ca. 5.000,- Euro angegangen werden konnte.

50-jaehrige Mauersegler-Kolonie wird bei Bunkersanierung gerettet/

Leider sind nur wenige Mauersegler in die neuen "Wohnungen" eingezogen, da die Vögel auf die runden Öffnungen der Lüftungsrohre am Bunker fixiert waren. Die Vögel klebten beharrlich vor den nunmehr vergitterten Lüftungslöchern.

Für das folgende Jahr hatte ich nach der Brutsaison einige Kästen montiert, wo die Vögel wie gewohnt von vorne einfliegen können. Um die Ähnlichkeit an die alten "Wohnungen" zu erhöhen, habe ich die Einfluglöcher rundherum schwarz lackiert. Leider bislang mit mäßigem Erfolg. Ausser einem Brutpaar in einer der neuen "Wohnungen" brütet der Rest der einst großen Kolonie in einigen wenigen unvergitterten Löcher, die nicht zur Lüftung des Gebäudes benötigt wurden.

Bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Jahren die Kolonie zu alter Größe heranwächst. Vielleicht hat jemand einen Tipp, was man noch zur Unterstützung tun kann?

Ganz umsonst war die Montage der Kästen bestimmt nicht. Immerhin ist ca. die Hälfte davon inzwischen mit anderen Vögeln belegt.

Nistkästen
Mauersegler_01

 

die Website Ihres AfD-Beiratmitgliedes für Bremen-Walle, Gerald Höns.

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